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  <title>Pragmaphilia Labs: alles</title>
  <link>https://pragmaphilia.com/de/</link>
  <description>Pragmaphilia Labs: praktische Arbeit, mit Sorgfalt gemacht, für eine bessere Zukunft. Apps, Spiele und Essays aus einem Vorort des sonnigen Miyazaki auf Kyushu, Japan.</description>
  <language>de</language>
  <lastBuildDate>Tue, 20 Oct 2026 09:00:00 +0900</lastBuildDate>
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    <title>Word Salad Surgery 1.0.9</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/word-salad-surgery-1-0-9/</link>
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    <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Frische Fantasiewörter, zusammengenäht aus Spenderteilen, jedes mit einer albernen Definition, die Apple Intelligence direkt auf deinem Gerät schreibt. Kostenlos im App Store für das iPhone; die Mac-Version folgt demnächst.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Word Salad Surgery</strong> ist im App Store für das iPhone erhältlich. Ab und zu (etwa einmal pro Stunde, wenn du nichts anderes einstellst) näht es aus Spenderteilen ein frisches, aussprechbares, komplett erfundenes Wort zusammen, und Apple Intelligence schreibt direkt auf deinem Gerät einen Wörterbucheintrag dazu:</p>
<blockquote>
<p>🏚️ <strong>Gingerwhomp</strong> <em>(n.)</em>: the satisfying thud of a gingerbread house's roof caving in.</p>
<p>(Substantiv: der befriedigend dumpfe Rums, mit dem das Dach eines Lebkuchenhauses einstürzt.)</p>
</blockquote>
<p>Kein Tag wie der andere, keine bleibenden Schäden und keine Narkose nötig. (Das Verfahren dahinter ist das eigene des Labors; der <a href="https://pragmaphilia.com/de/coffee-break/word-salad-surgery/">Beitrag in der Kaffeepause</a> zeigt in fünf einfachen Schritten, wie es geht.) Die App bietet:</p>
<ul><li><strong>Mitteilungen:</strong> Jedes Wort kommt leise an, ohne Ton, und alte werden weggeräumt.</li><li><strong>Widgets:</strong> das Word of the Hour (das Wort der Stunde) auf deinem Home-Bildschirm und Sperrbildschirm.</li><li><strong>Die App selbst:</strong> <em>Pragmaphilia's Dictionary</em> (Pragmaphilias Wörterbuch), oben das neueste Wort, darunter die bisherigen, zum Kopieren und Teilen.</li><li><strong>Tell a Story:</strong> eine kurze Geschichte, auf deinem Gerät geschrieben, die dein Wort genau so verwendet, wie es definiert ist.</li><li><strong>Einstellungen</strong> dafür, wie oft Wörter kommen, für eine Wortart und ein optionales Thema („a rainy Monday“, ein verregneter Montag), dazu Pause Words für die Momente, in denen du dich konzentrieren musst.</li></ul>
<div class="carousel" role="group" aria-roledescription="carousel" aria-label="Word Salad Surgery auf dem iPhone" data-carousel data-go="Bild {n} anzeigen">
<ul class="carousel-track" tabindex="0">
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 1 von 2"><img class="tall" src="https://pragmaphilia.com/images/word-salad-surgery/iphone-main-600.jpg" width="597" height="1300" alt="Der Hauptbildschirm der iPhone-App: oben das Wort Crumblebarf mit seiner Definition, als Favorit markiert, darunter die früheren Wörter des Tages." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 2 von 2"><img src="https://pragmaphilia.com/images/word-salad-surgery/iphone-widget-800.jpg" width="800" height="391" alt="Das Word-Salad-Surgery-Widget auf dem Home-Bildschirm eines iPhone: ein Zahnrad, das Wort Radlethrump (Substantiv) und seine Definition." loading="lazy"></li>
</ul>
<div class="carousel-controls" hidden><button type="button" class="carousel-btn carousel-prev" aria-label="Vorheriges Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M15 5l-7 7 7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button><div class="carousel-dots"></div><button type="button" class="carousel-btn carousel-next" aria-label="Nächstes Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M9 5l7 7-7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button></div>
</div>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong> ein iPhone mit iOS 26 oder neuer. Definitionen brauchen Apple Intelligence, auf einem Gerät, das sie unterstützt, und eingeschaltet; ohne sie kommen die Wörter trotzdem, nur ohne Definitionen. Die App sammelt keinerlei Nutzerdaten: Die Wörter entstehen auf deinem eigenen Gerät (siehe unsere <a href="https://pragmaphilia.com/de/privacy/">Datenschutzerklärung</a>).</p>
<p><strong>Stand:</strong> Version 1.0.9 für das iPhone ist seit dem 20. Oktober 2026 im App Store. Die Mac-Version, die das neueste Wort samt Definition in der Menüleiste zeigt, ist in der Prüfung bei Apple und folgt demnächst; sobald sie erscheint, wird es hier und in <a href="https://pragmaphilia.com/de/whats-cooking/">Was köchelt</a> angekündigt. Mehr zur App steht auf <a href="https://pragmaphilia.com/de/apps/word-salad-surgery/">ihrer Seite</a>.</p>
<p class="cta"><a class="button" href="https://apps.apple.com/app/id6819268220" target="_blank" rel="noopener">Im App Store laden</a></p>
<p><em>Für das iPhone. Die Mac-Version folgt demnächst.</em></p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Labornotizen Nr. 2: Ein persönlicherer Tutor</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/lab-notes/no-2-a-more-personal-tutor/</link>
    <guid isPermaLink="true">https://pragmaphilia.com/de/lab-notes/no-2-a-more-personal-tutor/</guid>
    <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Labornotizen</category>
    <description>Das Bildungswesen braucht Reformen, und das schon lange vor der KI. Heutige Modelle wissen genug, um jeden in fast allem zu unterrichten; das verbleibende Problem ist die Präsentation. Hier steht, was wir gelernt haben, als wir unserem eigenen Claude-Code-Assistenten einen „Professorenmodus“ gegeben haben.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Fragen Sie irgendjemanden, aus welchem politischen Lager oder Land auch immer, ob Schulen ihre Schülerinnen und Schüler so gut wie nur möglich ausbilden, und Sie werden selten „ja“ hören. Klassengrößen richten sich nach dem Budget, nicht nach dem Lernen. Eine Unterrichtsstunde läuft in einem einzigen Tempo, zu schnell für die einen und zu langsam für die anderen. Fragen bleiben ungestellt, weil dreißig andere Menschen im Raum sitzen. Darin ist man sich einig, und das schon lange, bevor es künstliche Intelligenz gab.</p>
<p>Jetzt hat die KI die Sache dringlicher gemacht. Sie verändert, welche Berufe es gibt, was ein Hochschulabschluss wert ist und was es überhaupt heißt, etwas zu „wissen“, wenn in jeder Tasche ein fähiger Assistent steckt. Der Druck, Bildung neu zu denken, kommt gleichzeitig aus zwei Richtungen.</p>
<h2 id="das-zwei-sigma-problem">Das Zwei-Sigma-Problem</h2>
<p>1984 veröffentlichte der Bildungspsychologe Benjamin Bloom ein Ergebnis, das die Fachwelt bis heute umtreibt. Schüler, die ein guter Tutor einzeln unterrichtete, schnitten um etwa zwei Standardabweichungen besser ab als Schüler in einer herkömmlichen Klasse. Der durchschnittliche Schüler mit Tutor war besser als rund 98 Prozent der Klassengruppe. Bloom nannte das das „Zwei-Sigma-Problem“: Wir wissen, wie man weit besser unterrichtet, aber wir können es uns nicht leisten, jedem Schüler einen eigenen Tutor zu geben.</p>
<p>Vierzig Jahre lang waren die Kosten das Hindernis. Das hat sich geändert. Heutige große Sprachmodelle können Humes Induktionsproblem, die Russellsche Antinomie, den Citratzyklus oder eine knifflige Stelle der japanischen Grammatik erklären, geduldig und zu jeder Stunde, und dazu die Nachfragen beantworten. Das Wissen ist nicht mehr der Engpass.</p>
<h2 id="was-fehlt-ist-die-präsentation">Was fehlt, ist die Präsentation</h2>
<p>Der meiste KI-Unterricht findet noch immer in einem Chatfenster statt: Textwände, still gelesen. Das ist nützlich, aber es fühlt sich nicht wie Nachhilfe an. Eine gute Lehrerin spricht mit Ihnen. Sie können sie unterbrechen. Die wichtigsten Begriffe kommen an die Tafel, während sie spricht. Ihr Gesicht verrät Ihnen, ob sie zuhört, nachdenkt oder gleich etwas auf den Punkt bringt.</p>
<p>Die eigentliche Arbeit ist jetzt also eine doppelte: gute Lehrpläne erstellen und die Präsentation richtig hinbekommen.</p>
<h2 id="wie-wir-darauf-gestoßen-sind">Wie wir darauf gestoßen sind</h2>
<p>Bei Pragmaphilia Labs bauen wir <a href="https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/miss-sakamoto/">Miss Sakamoto</a>, eine App, die einem KI-Assistenten ein Gesicht, Ohren und eine Stimme gibt: Ein altes iPhone auf einem Ständer, oder sogar eine kleine App auf Ihrem Mac, wird zum Fenster zu Ihrer KI. Wir haben sie vor allem als intelligente und angenehme Oberfläche für Claude Code gebaut, für unsere Softwarearbeit. Eines Morgens nutzten wir sie für etwas ganz anderes: einen Rückblick auf die Geschichte der Philosophie, vom alten Sumer bis zu Wittgenstein.</p>
<p>Das funktionierte verblüffend gut. Miss Sakamoto trug jede Vorlesung laut vor, in dem, was wir bald „Professorenmodus“ nannten. Ein kleines Whiteboard neben ihr zeigte die Lebensdaten, Werke und Hauptgedanken jedes Philosophen. Wenn uns eine Frage einfiel, fingen wir einfach an zu reden; sie hielt inne, antwortete und machte dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Ihr Avatar wechselte mit dem Thema, und kurze Einblendungen und Links tauchten auf, während sie sprach. Alles geschah im Tempo des Lernenden, nicht in dem der Vortragenden.</p>
<div class="carousel" role="group" aria-roledescription="carousel" aria-label="Professorenmodus: Die Vorlesung wird gesprochen; das Whiteboard hält die Kernpunkte fest, in Ihrem eigenen Tempo." data-carousel data-go="Bild {n} anzeigen">
<ul class="carousel-track" tabindex="0">
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 1 von 3"><img src="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-kant-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-kant-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-kant-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="368" alt="Im Professorenmodus auf einem quer gehaltenen iPhone: Miss Sakamotos Avatar als Lehrerin mit Brille und rotem Buch vor einer Tafel und rechts ein Whiteboard über Immanuel Kant mit seinen Lebensdaten, seinem Wohnort, seiner Schule, seinen Hauptwerken und seinen Hauptgedanken." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 2 von 3"><img src="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-bentham-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-bentham-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-bentham-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="368" alt="Derselbe Professorinnen-Avatar neben einem Whiteboard über Jeremy Bentham, zu seinen Hauptgedanken gescrollt: Schmerz und Freude als unsere beiden souveränen Gebieter, das größte Glück der größten Zahl, das hedonistische Kalkül und das Panoptikum." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 3 von 3"><img src="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-nishida-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-nishida-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/lab-notes/tutor-professor-nishida-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="368" alt="Derselbe Professorinnen-Avatar neben einem Whiteboard über Nishida Kitarō mit seinen Lebensdaten, Kyōto, der Kyōto-Schule, seinen Hauptwerken und seiner Idee der reinen Erfahrung (純粋経験)." loading="lazy"></li>
</ul>
<div class="carousel-controls" hidden><button type="button" class="carousel-btn carousel-prev" aria-label="Vorheriges Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M15 5l-7 7 7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button><div class="carousel-dots"></div><button type="button" class="carousel-btn carousel-next" aria-label="Nächstes Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M9 5l7 7-7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button></div>
</div>
<p><em>Professorenmodus: Die Vorlesung wird gesprochen; das Whiteboard hält die Kernpunkte fest, in Ihrem eigenen Tempo.</em></p>
<p>Ein einziger Morgen brachte mehrere Lehren für das Design:</p>
<ul><li><strong>Unterbrechbarkeit ist alles.</strong> Eine Vorlesung, die man nicht unterbrechen kann, ist ein Podcast. Die Möglichkeit, „Moment, stopp“ zu sagen und eine Frage zu stellen, macht daraus ein Gespräch.</li><li><strong>Viele Kanäle, jeder in seinem eigenen Tempo.</strong> Die Stimme trägt die Erklärung in Echtzeit. Whiteboard, Einblendungen und Links warten, bis Sie hinsehen. Nichts verschwindet aus dem Bild, bevor Sie so weit sind.</li><li><strong>Lassen Sie die Lernenden nie im Ungewissen.</strong> Nachdenken dauert einen Moment. Einfache Anzeigen, die zeigen, dass das System Sie gehört hat und arbeitet, nehmen dem Warten den größten Teil seines Frusts.</li><li><strong>Die Lernenden führen.</strong> Unsere besten Momente kamen aus unseren eigenen Fragen und Einwänden, nicht aus dem vorbereiteten Stoff. Aufgabe des Tutors ist es, nachzuhaken, zu widersprechen und gelegentlich Gegenfragen zu stellen.</li><li><strong>Nach außen verweisen.</strong> Die Welt ist schon voll von hervorragendem kostenlosem Material: Khan Academy, Wikipedia, frei zugängliche Kursmaterialien, aufgezeichnete Vorlesungen. Ein guter Tutor weiß, wann er sagen sollte: „Hier ist ein großartiges Video genau dazu.“</li></ul>
<h2 id="was-wir-bauen-wollen">Was wir bauen wollen</h2>
<p>Wir arbeiten an einer eigenständigen Tutor-App auf Grundlage dessen, was wir gelernt haben: der Professorenmodus für sich allein, für Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe, neugierige Erwachsene und alle, die ein Leben lang lernen. Sie ist für jeden gedacht, der in seinem eigenen Tempo und in seine eigene Richtung lernen möchte.</p>
<p>Sie wird auf einigen Grundsätzen ruhen. Sie wird die Lernenden bitten, Gedanken mit eigenen Worten zurückzuerklären, denn dort bleibt das Gelernte hängen. Sie wird frühere Themen Tage später zur Wiederholung zurückholen. Jede Aussage auf dem Whiteboard wird sich auf eine Quelle zurückführen lassen. Und sie wird weltweit erschwinglich sein: höchstens ein paar Dollar, mit Preisen je nach Land, und kostenlos, wo es anders nicht geht.</p>
<p>Es gibt echte Risiken, die ernst zu nehmen sind: selbstbewusst vorgetragene Fehler, zu großes Vertrauen, die Privatsphäre junger Nutzer und ungleicher Zugang. Keines davon ist ein Grund zu warten. Jedes ist eine Designanforderung.</p>
<p>Blooms zwei Sigma sind seit vierzig Jahren außer Reichweite. Wir glauben, dass ein geduldiger, unterbrechbarer Tutor mit Whiteboard, verfügbar für jeden mit einem alten Telefon, sie endlich in Reichweite bringen könnte.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Demnächst: Miss Sakamoto</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/miss-sakamoto/</link>
    <guid isPermaLink="true">https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/miss-sakamoto/</guid>
    <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Die Claude-Begleiterin des Labors, auf deinem iPhone. Sie hört im Raum zu, solange jemand da ist, gibt das Gehörte an Claude Code auf deinem Mac weiter und spielt Claudes Antworten mit ihrer Stimme ab. Dein Ton geht nur an deinen eigenen Mac.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Miss Sakamoto</strong> ist die Claude-Begleiterin des Labors als iPhone-App. Stell ein iPhone im Raum auf, und sie erscheint auf dem Bildschirm als Avatar mit Gedankenblase, in Kostümen und vor Hintergründen, die sich mit dem Gespräch ändern: Farben und Stimmungen, animierte Muster und Szenen wie ein Strand, eine nächtliche Stadt und ihr eigenes Labor. Solange jemand da ist, hört sie zu. Was zu ihr gesagt wird, geht an Claude Code auf deinem Mac, und Claudes Antworten kommen mit ihrer Stimme zurück.</p>
<p>Und sie antwortet nicht nur. Wann immer Claude Ihnen etwas mitzuteilen hat, etwa dass eine lange Aufgabe fertig ist oder ein Schritt Ihre Zustimmung braucht, sagt sie es laut. Sie hören es durchs ganze Haus, auch wenn das iPhone gesperrt am Ladegerät liegt.</p>
<p>(Ja, genau diese Miss Sakamoto: unsere <a href="https://pragmaphilia.com/de/about/#miss-sakamoto">Laborleiterin</a>, jetzt mit einem Telefon, auf dem sie stehen kann.)</p>
<p>Sie hängt Whiteboards auf, für eine Tagesordnung, eine Checkliste oder ein Haiku, und kleine Schilder mit Links, die du antippen kannst. Und wenn eine Weile niemand da ist, macht sie ein Nickerchen.</p>
<div class="carousel" role="group" aria-roledescription="carousel" aria-label="Miss Sakamoto auf einem iPhone" data-carousel data-go="Bild {n} anzeigen">
<ul class="carousel-track" tabindex="0">
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 1 von 7"><img src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/lab-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/lab-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/lab-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="368" alt="Quer, mit ihrem Labor als Hintergrund: eine schieferfarbene Wand mit einem Fenster auf einen Abendhimmel, Glasgeräte auf einem Regal und auf der Werkbank und ihr Avatar links." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 2 von 7"><img src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/stars-board-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/stars-board-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/stars-board-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="368" alt="Quer, vor einem Sternenhimmel: ihr Avatar links und rechts ein Whiteboard mit dem Titel Miss Sakamoto: open items und einer Liste von Fehlerbehebungen und Ideen." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 3 von 7"><img src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/whiteboard-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/whiteboard-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/whiteboard-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="438" alt="Auf einem quer gehaltenen iPhone: ihr Avatar links und rechts ein Whiteboard mit dem Titel Lunch in the Lounge, auf dem ein dreizeiliges Haiku steht." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 4 von 7"><img src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/professor-800.jpg" width="800" height="368" alt="Im Professorenmodus auf einem quer gehaltenen iPhone: ihr Avatar als Lehrerin mit Brille und rotem Buch vor einer Tafel und rechts ein Whiteboard über Immanuel Kant mit Lebensdaten, Schule, Hauptwerken und Hauptgedanken." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 5 von 7"><img src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/city-800.jpg" width="800" height="368" alt="Nachts auf einem quer gehaltenen iPhone: ihr Wissenschaftlerinnen-Avatar vor einer Stadt mit erleuchteten Fenstern, einem Konbini und einem Hubschrauberlandeplatz, ein Verkehrsflugzeug vor dem Vollmond und neben der Dynamic Island die Modemlampen und ein Zeigerinstrument." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 6 von 7"><img class="tall" src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/bubble-400.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/bubble-400.jpg 400w, https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/bubble-800.jpg 800w" sizes="18rem" width="400" height="870" alt="Ihr Avatar in ihrem eigenen Look, eine Wissenschaftlerin im Laborkittel und mit Schutzbrille, die einen blubbernden grünen Kolben hält; über ihr eine Gedankenblase mit einer Filmrolle und ein paar Funken." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 7 von 7"><img class="tall" src="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/genie-400.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/genie-400.jpg 400w, https://pragmaphilia.com/images/miss-sakamoto/genie-800.jpg 800w" sizes="18rem" width="400" height="870" alt="Miss Sakamoto auf einem hochkant gehaltenen iPhone: Ihr Avatar, als Dschinn neben einer Wunderlampe verkleidet, steht am unteren Rand eines tiefschwarzen Bildschirms, und eine Gedankenblase über ihr enthält ein lächelndes Gesicht und eine gelbe Blume." loading="lazy"></li>
</ul>
<div class="carousel-controls" hidden><button type="button" class="carousel-btn carousel-prev" aria-label="Vorheriges Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M15 5l-7 7 7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button><div class="carousel-dots"></div><button type="button" class="carousel-btn carousel-next" aria-label="Nächstes Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M9 5l7 7-7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button></div>
</div>
<p><strong>Deine Privatsphäre, ganz klar:</strong></p>
<ul><li>Die Kamera sucht nur nach einem Gesicht, um zu erkennen, dass jemand da ist, und behält kein Bild. Das Mikrofon läuft nur, solange jemand da ist, und nur das, was zu ihr gesagt wird (ihr Name oder das Gespräch danach), geht überhaupt weiter.</li><li>Deine Stimme wird auf dem Telefon oder auf deinem eigenen Mac erkannt. Der Ton geht nur an deinen Mac, über das USB-Kabel oder dein Heimnetz, bleibt während der Erkennung im Arbeitsspeicher und wird nie gespeichert. Unterwegs, über Tailscale oder ein anderes VPN, geht der Ton durchs Internet, Ende-zu-Ende verschlüsselt zwischen iPhone und Mac, und wird auch dann nicht gespeichert.</li><li>Nichts geht an Pragmaphilia Labs.</li><li>Sie macht nur dann ein Foto, wenn man sie darum bittet, mit Blitz und Auslösegeräusch.</li><li>Was sie hört, wird allerdings zu Text in deinem Claude-Gespräch. Sag also den Menschen im Haushalt, dass sie zuhört.</li></ul>
<p><strong>Stand:</strong> im Test, TestFlight bald. Sie arbeitet mit deinem eigenen Mac zusammen, auf dem Claude Code läuft. Noch kein Veröffentlichungstermin; wenn sie erscheint, kündigen wir es hier und in <a href="https://pragmaphilia.com/de/whats-cooking/">Was köchelt</a> an.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Demnächst: Kansai-ben of the Day</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/kansai-ben-of-the-day/</link>
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    <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Jeden Tag ein Ausdruck aus dem Dialekt von Osaka und Kansai, vom Höflichen bis zum ausgesprochen Groben, mit Lesung, Bedeutung und Beispielen. Für iPhone, iPad, Apple Watch und Mac.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kansai-ben of the Day</strong> ist eine kleine App, die dir jeden Tag einen Ausdruck aus dem Dialekt von Osaka und Kansai beibringt, vom Höflichen bis zum ausgesprochen Groben. Zu jedem Ausdruck gehören seine Lesung in Kana, die Entsprechung im Standardjapanischen, die englische Bedeutung, ein Alltagsbeispiel, ein Beispiel im Stil eines Yakuza-Films und ein Hinweis, wer das sagt und wann besser nicht.</p>
<blockquote>
<p><strong>なんでやねん</strong> <em>(umgangssprachlich)</em>: Was soll das denn?! Ach, komm schon!</p>
<p>「財布忘れたから、お昼おごってくれへん?」「なんでやねん!」</p>
</blockquote>
<p>Jeder Ausdruck ist als höflich, umgangssprachlich, derb oder grob gekennzeichnet, damit du weißt, zu wem du ihn sagen kannst. Es sind sechzig, alle von Hand geschrieben, einer pro Tag, und dann beginnt der Zyklus von vorn. Ein Widget zeigt den heutigen Ausdruck auf dem Home-Bildschirm, auf dem Sperrbildschirm, auf dem Schreibtisch des Mac und in der Mitteilungszentrale; Komplikationen bringen ihn auf das Zifferblatt der Apple Watch; 関 in der Menüleiste des Mac zeigt ihn ebenfalls an; und die japanische Stimme deines Geräts liest ihn dir vor.</p>
<div class="carousel" role="group" aria-roledescription="carousel" aria-label="Das Widget von Kansai-ben of the Day" data-carousel data-go="Bild {n} anzeigen">
<ul class="carousel-track" tabindex="0">
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 1 von 1"><img src="https://pragmaphilia.com/images/kansai-ben/widget-800.jpg" width="800" height="389" alt="Das Kansai-ben-of-the-Day-Widget auf dem Home-Bildschirm eines iPhone: groß die Wendung あかん, ein blaues Etikett „Casual“, die englische Bedeutung und das Standardjapanische だめだ / いけない." loading="lazy"></li>
</ul>
<div class="carousel-controls" hidden><button type="button" class="carousel-btn carousel-prev" aria-label="Vorheriges Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M15 5l-7 7 7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button><div class="carousel-dots"></div><button type="button" class="carousel-btn carousel-next" aria-label="Nächstes Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M9 5l7 7-7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button></div>
</div>
<p>Die App sammelt nichts und funktioniert offline.</p>
<p>Sie stammt von Pragmaphilia Labs: Miss Sakamoto, Urheberin und Projektleiterin (und unsere <a href="https://pragmaphilia.com/de/about/#miss-sakamoto">Laborleiterin</a>), John Mifsud, Executive Producer, und Tamamo, Sprachberaterin. Zwei ehrliche Anmerkungen: Die Ausdrücke hat Miss Sakamoto geschrieben, keine Muttersprachlerin, deshalb sollte ein Muttersprachler aus Kansai jeden Eintrag prüfen, bevor die App erscheint. Und die Stimmen der Geräte sprechen mit der Standardintonation von Tokio: Die Lesungen stimmen, aber die Kansai-Melodie fehlt.</p>
<p><strong>Stand:</strong> in Entwicklung, für iPhone, iPad, Apple Watch und Mac. Noch kein Veröffentlichungstermin; wenn die App erscheint, kündigen wir sie hier und in <a href="https://pragmaphilia.com/de/whats-cooking/">Was köchelt</a> an.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Unsere Go-Brett-Erkennung steckt jetzt in SmartGo One 3.3</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/go-board-recognition-in-smartgo-one/</link>
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    <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>SmartGo One 3.3 verwandelt ein Foto eines Go-Bretts oder ein Diagramm aus einem Buch in eine Partieaufzeichnung, samt Zügen. Die Erkennung darin stammt von uns, lizenziert an SmartGo.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>SmartGo One 3.3</strong> ist da, und auf einen Teil davon ist das Labor besonders stolz. Richte die Kamera auf ein Go-Brett oder importiere ein Foto davon, und SmartGo One macht daraus eine Partieaufzeichnung (SGF), die du studieren, nachspielen und teilen kannst. Auch die Diagramme in Go-Büchern liest es, und es bleibt nicht bei der Stellung stehen: Wo ein Diagramm seine Züge nummeriert, stellt es die Zugfolge wieder her.</p>
<p>Diese Erkennung kommt von Pragmaphilia Labs. Wir haben sie gebaut, damit sie Bretter und Buchdiagramme schnell und genau liest, und sie exklusiv an SmartGo lizenziert, die wohl beste Go-Software, die es gibt. Anders Kierulf hat die Veröffentlichung im <a href="https://smartgo.blog/2026/10/06/ogs-photos-to-sgf/" target="_blank" rel="noopener">SmartGo-Blog</a> angekündigt, mit Onlinepartien über OGS (online-go.com) als zweitem Highlight. Der Fotoimport ist Teil des Abos SmartGo One Pro.</p>
<p>Dieselbe Technik macht es außerdem viel schneller, gedruckte Go-Bücher in das interaktive Buchformat von SmartGo zu bringen. Als erster Vorgeschmack kommen mit der Veröffentlichung zwei kostenlose Bücher unter Creative-Commons-Lizenz hinzu, <em>Relentless</em> und <em>Shape Up!</em>.</p>
<p><strong>An Verlage und Autoren:</strong> Wenn du Go-Bücher hast, die du gern in SmartGo sehen würdest, können wir sie zu einem Bruchteil dessen umwandeln, was das früher gekostet hat. <a href="https://pragmaphilia.com/de/support/#go-book-conversions">Schreib uns</a>.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Word Salad Surgery</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/coffee-break/word-salad-surgery/</link>
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    <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Kaffeepause</category>
    <description>Wie das Labor verspielte Fantasiewörter wie Chronometrazzle und Sambyakuflimmer erfindet, in fünf einfachen Schritten und ganz ohne Narkose.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><em>Word Salad Surgery</em> (frei übersetzt: „Wortsalat-Chirurgie“) ist Johns Name (geprägt am 30. September 2026) für die Art, wie wir verspielte Fantasiewörter erfinden, etwa die Ein-Wort-Antworten für „nichts Neues“, die Claude schickt, während im Hintergrund Arbeit läuft.</p>
<h2 id="das-verfahren">Das Verfahren</h2>
<ol><li><strong>Spenderwörter auswählen.</strong> Zwei oder mehr echte Wörter, am besten passend zu dem, was an dem Tag los ist (eine Spielfunktion, ein Thema, eine Anspielung auf die Popkultur). Großzügig zugreifen: Englisch, lateinische und romanische Wortstämme, deutsche Komposita, slawische Würze mit diakritischen Zeichen (č, ř, ž, ł), japanische Bruchstücke, Lautmalerei, Essen, Maschinen, Tiere.</li><li><strong>Sezieren.</strong> Jedes Spenderwort in Silben zerlegen.</li><li><strong>Transplantieren.</strong> Die Silben zwischen den Spendern mischen und tauschen: <em>Nashorn</em> + <em>Nocturne</em> → „Nocnashhorn-turn“, „Nocturnashern“.</li><li><strong>Aufpfropfen.</strong> Nach Belieben eine Vor- oder Nachsilbe anfügen (ein „Suffix-Transplantat“): <em>-ing</em>, <em>-ation</em>, <em>-ster</em>, <em>-wump</em>, <em>-ix</em>, <em>-erino</em>, <em>-zle</em>, griechisch <em>philo-</em>.</li><li><strong>Puls fühlen.</strong> Das Wort sollte aussprechbar sein und Spaß machen, wenn man es laut sagt, und im Idealfall sind die Spender noch schwach zu erkennen, sodass es etwas zu raten gibt.</li></ol>
<h2 id="fallbeispiele">Fallbeispiele</h2>
<div class="table-wrap"><table>
<thead><tr><th>Wort</th><th>Spender</th><th>Anmerkungen</th></tr></thead>
<tbody>
<tr><td>Chronometrazzle</td><td>chronometer (Chronometer) + razzle-dazzle (Glanz und Trubel)</td><td>John entdeckte Crom darin, gut versteckt</td></tr>
<tr><td>Sambyakuflimmer</td><td>三百 (sanbyaku, „300“) + flimmer (Flimmern)</td><td>nach der Änderung „300% MORE FLEAS“ in Space Flees</td></tr>
<tr><td>Flimbyaku Samur</td><td>Sambyakuflimmer, Hälften vertauscht</td><td>Johns Antwort: das Verfahren gegen Claude gewendet</td></tr>
<tr><td>Boomerflitzen</td><td>Boomers (Bubblegum Crisis) + deutsch <em>flitzen</em></td><td>Johns Variante: Flitzenboomer</td></tr>
<tr><td>Cylindrophonics</td><td>cylinder (Zylinder) + -phonics</td><td>die abgerundeten Motoren</td></tr>
<tr><td>Philindrocyclics</td><td>cylinder, durchgemischt + griechisch <em>philo-</em></td><td>Johns Antwort</td></tr>
</tbody></table></div>
<h2 id="faustregeln">Faustregeln</h2>
<ul><li>Innerhalb eines Tages keinen Wortstamm wiederverwenden und abgenutzte Endungen wie „-oodle“ und „wobble“ meiden.</li><li>Wörter, die zum Thema des Tages passen, kommen am besten an.</li><li>Johns eigenes Silbenmischen ist die Kerntechnik; seinen Namen gab er dem Verfahren später am selben Tag.</li></ul>
<h2 id="jetzt-als-app-mit-geschichten">Jetzt als App, mit Geschichten</h2>
<p>Aus dem Verfahren wurde eine App, <a href="https://pragmaphilia.com/de/apps/word-salad-surgery/">Word Salad Surgery</a>, jetzt im <a href="https://apps.apple.com/app/id6819268220" target="_blank" rel="noopener">App Store</a> für das iPhone; die Mac-Version folgt demnächst. Ab und zu näht sie aus Spenderteilen ein neues Wort zusammen, und Apple Intelligence schreibt direkt auf deinem Gerät einen Wörterbucheintrag dazu. Tippst du auf <strong>Tell a Story</strong>, schreibt sie eine kurze Geschichte, in der das Wort zum Einsatz kommt. Das Wort eines Morgens, mit seiner Geschichte:</p>
<blockquote>
<p>🥄 <strong>Gravywingle</strong> (v.): to slurp an overlooked puddle with a bent spoon, leaving only ripples in the grass</p>
<p>The train sat still, its wheels dreaming on the gravel. A bent spoon, found near a torn flyer, caught the morning light. A child leaned down, then Gravywingled the puddle—slurping the overlooked drop with a twist. The grass trembled, leaving only ripples. A pigeon blinked, unimpressed. The spoon rolled, bumped a pebble, then stopped. The sky turned pale yellow. No one moved.</p>
</blockquote>
<p>(Auf Deutsch: <strong>Gravywingle</strong> (Verb): eine übersehene Pfütze mit einem verbogenen Löffel ausschlürfen, sodass nur Kräuselwellen im Gras zurückbleiben. Die Geschichte: Der Zug stand still, seine Räder träumten auf dem Schotter. Ein verbogener Löffel, gefunden neben einem zerrissenen Flugblatt, fing das Morgenlicht ein. Ein Kind beugte sich hinunter und gravywinglete die Pfütze – schlürfte den übersehenen Tropfen mit einem Dreh. Das Gras zitterte, zurück blieben nur Kräuselwellen. Eine Taube blinzelte, unbeeindruckt. Der Löffel rollte, stieß an einen Kiesel und blieb liegen. Der Himmel wurde blassgelb. Niemand rührte sich.)</p>
<p>Jedes Wort und jede Geschichte ist neu, keine zwei gleichen sich je. Die Taube war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>SGF Tools 2.0.9</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/sgf-tools-2-0-9/</link>
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    <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Miniaturen im Finder, Vorschauen in der Übersicht (Quick Look), Spotlight-Suche und ein Bildschirmschoner für SGF-Dateien (Go-Partien) auf dem Mac. Kostenlos und Open Source; mit 2.0.9 wird der Bildschirmschoner viel sparsamer.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>SGF Tools 2.0</strong> ist eine von Grund auf neu geschriebene Version der Mac-Werkzeuge für Go-Partiedateien im SGF-Format (Smart Game Format), für das heutige macOS. Es bietet:</p>
<ul><li><strong>Miniaturen im Finder:</strong> das Brett jeder Partie nach den Eröffnungszügen, und für eine Datei mit mehreren Partien ein Stapel von Brettern.</li><li><strong>Vorschauen in der Übersicht (Quick Look):</strong> Drück auf einer Partie die Leertaste, und du siehst das Brett neben den Spielern, dem Ergebnis, dem Turnier, dem Datum und den übrigen Partieinformationen.</li><li><strong>Spotlight-Suche:</strong> Spieler, Turnier, Datum, Ergebnis, Kommentare und mehr aus jeder Partie, in Spotlight, im Finder und mit <code>mdfind</code>.</li><li><strong>Ein Bildschirmschoner,</strong> der auf jedem Bildschirm die Eröffnung einer zufälligen Partie aus deiner Sammlung abspielt.</li></ul>
<p><strong>Neu in 2.0.9:</strong> ein viel sparsamerer Bildschirmschoner. Jeder Zug zeichnet jetzt nur noch die kleinen Bereiche des Bretts neu, die sich ändern, sodass er genauso aussieht, dem Mac aber weit weniger abverlangt.</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong> ein Mac mit Apple Chip und macOS 26 oder neuer. Kostenlos und Open Source (MIT-Lizenz). SGF Tools wurde 2009 von Jason Foreman begonnen; 2.0 ist eine neue Version von Pragmaphilia Labs.</p>
<p><a href="https://github.com/imabuddha/SGF-Tools/releases/tag/v2.0.9" target="_blank" rel="noopener">SGF Tools 2.0.9 bei GitHub herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Auf dem Labortisch: Herbst 2026</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/whats-cooking/on-the-bench-fall-2026/</link>
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    <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Was köchelt</category>
    <description>Was gerade im Labor ist, von einem wiedergeborenen Spiel aus dem Jahr 1987 bis zu einer neuen Essayreihe.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick darauf, was gerade im Labor ist:</p>
<ul><li><strong><a href="https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/kansai-ben-of-the-day/">Kansai-ben of the Day</a>:</strong> jeden Tag ein Ausdruck aus dem Dialekt von Osaka und Kansai, vom Höflichen bis zum ausgesprochen Groben, im Betatest.</li><li><strong><a href="https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/space-flees-2100/">Space Flees 2100</a>:</strong> das Remake von Johns DOS-Spiel von 1987, im Betatest.</li><li><strong><a href="https://pragmaphilia.com/de/lab-notes/">Labornotizen</a>:</strong> eine neue nummerierte Essayreihe; Nr. 2 ist erschienen.</li><li><strong>Die Abteilung Müßiggang:</strong> Dinge, die wir beim Faulenzen gebaut haben, für alle, die gerade selbst faulenzen. Die erste Idee auf dem Labortisch ist ein Generator für schräge Fantasiewörter (siehe <a href="https://pragmaphilia.com/de/coffee-break/word-salad-surgery/">Word Salad Surgery</a>).</li></ul>
<p>Mehr, sobald es aus dem Ofen kommt.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Labornotizen Nr. 1: Das Meta-Ortho-Endo-Kontinuum: eine neue Leiter</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/lab-notes/no-1-meta-ortho-endo-continuum/</link>
    <guid isPermaLink="true">https://pragmaphilia.com/de/lab-notes/no-1-meta-ortho-endo-continuum/</guid>
    <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Labornotizen</category>
    <description>Ein kleines Vokabular (meta, ortho und endo), um laut zu sagen, wann ein Gespräch zum großen Ganzen aufsteigt oder in die Details hinabsteigt, aufbauend auf S. I. Hayakawas Abstraktionsleiter.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Jedes gute Gespräch über ein komplexes Thema bewegt sich zwischen Ebenen. Ein Softwareteam spricht über das ganze Produkt, dann über ein Subsystem, dann über eine Funktion, dann über eine einzelne Zeile und wieder zurück nach oben. Eine Ärztin geht vom Patienten zu einem Organ und weiter zu einer Zelle. Ein Historiker geht von einer Epoche zu einer Schlacht und weiter zum Brief eines einzelnen Soldaten. Wir machen diese Sprünge ständig, und meistens stillschweigend. Dieses Schweigen stiftet erstaunlich viel Verwirrung: Der eine redet noch über den Wald, während die andere längst vor einem Baum steht.</p>
<p>Das Meta-Ortho-Endo-Kontinuum ist ein kleines Vokabular, um diese Sprünge ausdrücklich zu machen. Es schreibt niemandem vor, wie er seine Ebenen nennen soll, und es ist keine Theorie der Abstraktion. Es benennt einfach die <em>Bewegungen</em>, damit alle, die diese Wörter teilen, laut sagen können, in welche Richtung das Gespräch geht.</p>
<h2 id="drei-wörter">Drei Wörter</h2>
<p><strong>Ortho</strong> ist da, wo wir gerade sind: die Standardebene der aktuellen Diskussion. Der Name kommt vom griechischen <em>orthós</em>, „gerade“ oder „richtig“. Jedes Fachgebiet hat sein eigenes natürliches Ortho. In einem Code-Review ist es vielleicht die Funktion, um die es gerade geht; in einem Designmeeting vielleicht ein ganzes Feature. Ortho ist der Nullpunkt der Skala.</p>
<p><strong>Meta</strong> heißt eine Ebene höher, hin zum großen Ganzen (griechisch <em>metá</em>, „über … hinaus“). „Gehen wir kurz meta: Wie wirkt sich diese Änderung auf die Anwendung als Ganzes aus?“</p>
<p><strong>Endo</strong> heißt eine Ebene tiefer, hinein in die Details (griechisch <em>éndon</em>, „innen“). „Ich gehe endo: Wie wollen wir diese Suche eigentlich implementieren?“</p>
<h2 id="ein-kontinuum-keine-drei-schubladen">Ein Kontinuum, keine drei Schubladen</h2>
<p>Es gibt nicht nur drei Ebenen. Stell dir einen Zahlenstrahl vor, mit Ortho bei null. Meta reicht nach oben durch so viele Abstraktionsebenen, wie das Thema hat, und Endo nach unten durch so viele Detailebenen. Von einer einzelnen Funktion aus kannst du endo gehen, in ihren Algorithmus, dann in die Datenstruktur, dann in die Bits im Speicher; oder meta, ins Modul, dann ins System, dann in das Geschäft, dem das System dient.</p>
<p>Mehr als einen Schritt auf einmal zu gehen, lässt sich leicht sagen: „zwei Ebenen meta“, oder schriftlich, indem man das Symbol wiederholt oder bei größeren Sprüngen eine hochgestellte Zahl anfügt (siehe unten). Und wenn sich eine Diskussion auf einer neuen Ebene einpendelt und dort bleibt, kann man sie einfach neu verankern: „neues Ortho“ oder „setzen wir Ortho auf das Subsystem“.</p>
<h2 id="eine-optische-analogie">Eine optische Analogie</h2>
<p>Denk ans Sehen. <strong>Ortho</strong> ist das gewöhnliche Sehen: das bloße Auge oder eine Brille, die einfach die normale Sehkraft wiederherstellt. <strong>Endo</strong> zu gehen heißt, zum Mikroskop zu greifen: kleinere Dinge, viel detaillierter. <strong>Meta</strong> zu gehen ist das Teleskop: Es zeigt dir die größten Dinge, die es gibt, Planeten und Galaxien. Genau besehen hinkt die Analogie, denn beide Instrumente <em>verengen</em> dein Blickfeld. Aber den meisten fühlt sich das Teleskop ganz natürlich nach oben an, weil das, was es zeigt, größer ist. Und darum geht es eigentlich: Die Abstraktionsebene betrifft den <strong>Maßstab dessen, worüber du nachdenkst</strong>, nicht, wie viel davon auf einmal ins Blickfeld passt. (Für einen reinen Schritt zurück ganz ohne Vergrößerung denk an eine Drohne, die über einem Feld aufsteigt, an ein Satellitenbild oder an eine Landkarte.)</p>
<h2 id="wozu-der-aufwand">Wozu der Aufwand</h2>
<p>Weil ein unangekündigter Sprung echte Kosten hat. Wenn eine Designerin sagt: „Das ist zu langsam“, und den ganzen Arbeitsablauf meint, während der Entwickler hört: „Diese Schleife ist zu langsam“, können die beiden zehn Minuten lang über verschiedene Dinge streiten. Ein einziges Wort im Moment des Sprungs, „ich gehe meta“ oder „ich gehe endo“, hält alle auf derselben Ebene. Am besten funktioniert das in Bereichen, in denen die Ebenen ständig wechseln: Software, Design, Ingenieurwesen und Unterricht. Es passt aber zu jedem Gespräch, in dem die Zoomstufe eine Rolle spielt.</p>
<h2 id="aufbauend-auf-hayakawas-leiter">Aufbauend auf Hayakawas Leiter</h2>
<p>Ich habe dieses Vokabular entwickelt, ohne zu wissen, dass es einen berühmten Vorfahren hat. In <em>Language in Action</em> (1939) beschrieb der Linguist S. I. Hayakawa eine <strong>Abstraktionsleiter</strong>. Sein Beispiel ist eine Kuh namens Bessie: ganz unten Bessie selbst, dieses eine, einzigartige Tier; eine Sprosse höher „Kuh“; dann „Vieh“, „Vermögen des Hofs“, „Vermögenswert“ und schließlich „Reichtum“. Jede Sprosse lässt mehr Details weg und deckt mehr ab.</p>
<p>Hayakawa warnte davor, <strong>auf einer Ebene stecken zu bleiben</strong> (<em>dead-level abstracting</em>), also an einer einzigen Sprosse zu kleben. Wer oben hängen bleibt, redet in leeren Allgemeinplätzen, die nie etwas Wirkliches berühren. Wer unten hängen bleibt, häuft Details an, ohne auf einen Punkt zu kommen. Seine Lehre: bewusst hinauf- und hinabsteigen und vor allem nach dem Aufstieg mit einem Beispiel wieder herunterkommen. <strong>Abstraktion ohne Beispiele ist leer, und Beispiele ohne Abstraktion sind ein Haufen Anekdoten.</strong></p>
<p>Zwei weitere seiner Ideen, aus der Tradition der Allgemeinen Semantik von Alfred Korzybski, liegen ganz nah an dieser:</p>
<ul><li><strong>Die Landkarte ist nicht das Gebiet.</strong> Jedes Wort ist bereits eine Abstraktion der wirklichen Sache, eine Sprosse über ihr. Zu wissen, auf welcher Sprosse man steht, ist der erste Schutz davor, beides zu verwechseln.</li><li><strong>Zweiwertiges versus mehrwertiges Denken.</strong> Alles als Entweder-oder behandeln (gut oder schlecht, großes Ganzes oder Detail) oder eine Bandbreite sehen. Deshalb ist das hier ein <em>Kontinuum</em> und kein Schalter zwischen „High Level“ und „Low Level“: Es gibt so viele Sprossen, wie das Thema hat.</li></ul>
<p>Was das Meta-Ortho-Endo-Kontinuum hinzufügt, ist der Gesprächsteil. Hayakawa brachte Einzelnen bei, in ihrem eigenen Denken und Schreiben die Leiter hinauf- und hinabzusteigen. Diese Wörter lassen <strong>zwei oder mehr Menschen gemeinsam steigen</strong>: einen Aufstieg ankündigen („ich gehe meta“), einen Abstieg („ich gehe endo“) oder die Heimkehr („zurück zu Ortho“), damit niemand auf einer anderen Sprosse zurückbleibt. Es ist Hayakawas Prinzip, laut angewandt. (Der Designer <a href="https://worrydream.com/" target="_blank" rel="noopener">Bret Victor</a> wendet in seinem interaktiven Essay <a href="https://worrydream.com/LadderOfAbstraction/" target="_blank" rel="noopener">„Up and Down the Ladder of Abstraction“</a> von 2011 dasselbe Prinzip auf Software-Werkzeuge an: Benutzeroberflächen, auf denen man auf- und absteigen kann.)</p>
<h2 id="zeichen">Zeichen</h2>
<p>Zum Schreiben hat jeder Zustand ein Zeichen:</p>
<ul><li><strong>↖</strong> meta (U+2196, NORTH WEST ARROW, Pfeil nach links oben)</li><li><strong>⌀</strong> ortho (eine Null mit langem Schrägstrich; U+2300, das Durchmesserzeichen)</li><li><strong>↘</strong> endo (U+2198, SOUTH EAST ARROW, Pfeil nach rechts unten)</li></ul>
<p>Zusammen geschrieben wird das Kontinuum zu <strong>↖⌀↘</strong>: eine durchgestrichene Null, deren Schrägstrich in einen Pfeil nach links oben ausläuft und in einen zweiten nach rechts unten. Mehrere Schritte lassen sich durch Wiederholung (↖↖) oder mit einer hochgestellten Zahl (↖³) schreiben. Diese Zeichen von Hand zu tippen ist lästig, also eignen sie sich für Textbausteine, für einen KI-Assistenten oder man schreibt die Wörter einfach aus.</p>
<h2 id="in-der-praxis">In der Praxis</h2>
<p>Das Vokabular funktioniert am besten, wenn man es leichthändig einsetzt, so wie „zum Beispiel“ oder „mit anderen Worten“: als Signal im Moment eines Wechsels, nicht als Ritual. Zwei Menschen, die es teilen, können sagen: „Moment, geh da mal endo“ oder „gehen wir einen Schritt meta“, und wissen sofort, wo der andere steht. Und „zurück zu Ortho“ ist eine sanfte Art, einen Exkurs zu beenden, denn der Exkurs wird so zu einem bewussten Ausflug die Leiter hinauf oder hinab statt zu einem Abschweifen vom Kurs.</p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Demnächst: Space Flees 2100</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/space-flees-2100/</link>
    <guid isPermaLink="true">https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/space-flees-2100/</guid>
    <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Ein Remake von Johns DOS-Spiel Space Flees von 1987, in leuchtenden Farbvektoren, zuerst für den Mac. Jetzt im Betatest.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Space Flees 2100</strong> ist John Mifsuds Remake von <em>Space Flees</em>, dem Spiel, das er 1987 für DOS geschrieben und 1988 als Freeware veröffentlicht hat (<a href="https://archive.org/details/SpaceFlees1988IndependentSoftwareAction" target="_blank" rel="noopener">das Original im Internet Archive</a>). Es erscheint zuerst für den Mac, gezeichnet in leuchtenden Farbvektoren.</p>
<div class="carousel" role="group" aria-roledescription="carousel" aria-label="Screenshots von Space Flees 2100" data-carousel data-go="Bild {n} anzeigen">
<ul class="carousel-track" tabindex="0">
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 1 von 5"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/title-page-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/title-page-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/title-page-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="450" alt="Der Titelbildschirm: SPACE FLEES 2100 in großen violetten Neonbuchstaben, dazu ein leuchtender Floh, ein Stern mit der Aufschrift New and improved und die Zeile Press fire to play." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 2 von 5"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/chase-view-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/chase-view-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/chase-view-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="450" alt="Die Verfolgeransicht: Die Kamera steht hinter dem Schiff über einem leuchtend blauen Gitter, vor ihm eine Menge Flöhe, in der Ecke eine Radarkarte." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 3 von 5"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/mid-wave-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/mid-wave-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/mid-wave-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="450" alt="Space Flees 2100 mitten in einer Welle: Das Schiff am unteren Bildrand schießt einen Laser auf einen Schwarm leuchtender Neon-Flöhe; links die Schildanzeige, rechts der Bug-Bounty-Zähler." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 4 von 5"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/queen-fight-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/queen-fight-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/queen-fight-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="450" alt="Der Kampf gegen die Königin: Eine riesige Flohkönigin mit Krone verspottet oben im Bild das Schiff mit einer Sprechblase, während ein gezackter türkisfarbener Blitz über den Bildschirm zuckt." loading="lazy"></li>
<li class="carousel-slide" role="group" aria-roledescription="slide" aria-label="Bild 5 von 5"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/shockwave-800.jpg" srcset="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/shockwave-800.jpg 800w, https://pragmaphilia.com/images/space-flees-2100/shockwave-1600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 42rem) 100vw, 60vw" width="800" height="450" alt="Eine Schockwelle: Ein riesiger Ring aus violettem und magentafarbenem Licht breitet sich vom Schiff aus über eine Menge Flöhe aus, einige davon von kleinen gelben Sternen umgeben." loading="lazy"></li>
</ul>
<div class="carousel-controls" hidden><button type="button" class="carousel-btn carousel-prev" aria-label="Vorheriges Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M15 5l-7 7 7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button><div class="carousel-dots"></div><button type="button" class="carousel-btn carousel-next" aria-label="Nächstes Bild"><svg viewBox="0 0 24 24" width="22" height="22" aria-hidden="true" focusable="false"><path d="M9 5l7 7-7 7" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2.4" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg></button></div>
</div>
<figure class="post-figure"><img src="https://pragmaphilia.com/images/space-flees-1987-pixels.png" alt="Das originale Space Flees unter DOS, 1987: ein Raumschiff am unteren Rand eines schwarzen Bildschirms, darüber Flöhe" class="pixels" loading="lazy"></figure>
<p><em>So sah es 1987 aus. Die neue Version steckt voller Verbesserungen, die diesen Klassiker in unser Jahrhundert holen.</em></p>
<p><strong>Stand:</strong> im Betatest. Noch kein Veröffentlichungstermin; wenn es so weit ist, kündigen wir es hier und unter <a href="https://pragmaphilia.com/de/whats-cooking/">Was köchelt</a> an.</p>
<p class="cta"><a class="button" href="https://testflight.apple.com/join/tre7PMCF" target="_blank" rel="noopener">Beta über TestFlight beitreten</a></p>
<p><em>Für Mac, iPhone, iPad und Apple TV.</em></p>]]></content:encoded>
  </item>
  <item>
    <title>Demnächst: Brainstorm: Idea Rally</title>
    <link>https://pragmaphilia.com/de/notable-releases/brainstorm-idea-rally/</link>
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    <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:00:00 +0900</pubDate>
    <category>Wichtige Releases</category>
    <description>Eine App, mit der du Ideen zusammen mit einem KI-Partner entwickelst und in der jeder Austausch ein Ball in einem Ballwechsel ist. Schlag eine Idee auf. Bekomm eine zurück.</description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brainstorm: Idea Rally</strong> ist eine verspielte App, mit der du Ideen zusammen mit einem KI-Partner entwickelst. Jede Nachricht, die du schickst, und jede Antwort, die zurückkommt, wird in einem Wort oder einer kurzen Wendung zusammengefasst und als Ball gezeichnet, der über einen schlichten Platz hin und her fliegt, während ein laufender Live-Kommentar die Spur der Ideen festhält.</p>
<p><em>Schlag eine Idee auf. Bekomm eine zurück.</em></p>
<p><strong>Stand:</strong> in Entwicklung, für iPhone und Mac. Noch kein Veröffentlichungstermin.</p>]]></content:encoded>
  </item>
</channel>
</rss>
